Vier neue Ministrantinnen und Ministranten:Feierliche Ministranteneinführung in Weismain

Ein besonderer Moment war die feierliche Einkleidung der neuen Ministranten. Anschließend wurde die Ministrantenplakette gesegnet und jedem einzelnen überreicht – ein sichtbares Zeichen der Aufnahme in den Ministrantendienst in Weismain und Ausdruck der Bereitschaft, Gott und der Gemeinde zu dienen.
Der Gottesdienst selbst war von einer sehr schönen und dichten Atmosphäre geprägt. Die neuen Ministranten brachten sich bereits aktiv ein, insbesondere bei den Fürbitten. Dabei wurden verschiedene Gegenstände vorgestellt, die jeweils mit einer konkreten Bitte verbunden waren. So wurde anschaulich und kindgerecht deutlich, was den Ministrantendienst ausmacht: aufmerksam sein, mittragen, helfen und beten.
Noch ganz in der weihnachtlichen Zeit verwurzelt war das Evangelium aus dem Johannesevangelium: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott.“ Auf den ersten Blick scheint dieser Text weit entfernt vom Ministrantendienst zu sein – und doch verbindet er sich tief mit ihm. Denn Ministrantinnen und Ministranten stehen stellvertretend dafür, dass Gottes Wort sichtbar und erfahrbar wird – durch ihr Dasein, ihren Dienst und ihre Bereitschaft mitzumachen.
Dies wird auch in der Ministrantenplakette eindrucksvoll dargestellt: Ein kleiner Junge bringt Brot und Fisch zu Jesus – das Wenige, das er hat, gibt er weiter. Genau darin liegt der Kern des Ministrantendienstes: da zu sein, zu dienen, die Gaben zu reichen und sich mit dem einzubringen, was man kann und hat.
Wir sind sehr dankbar für diese vier neuen Ministrantinnen und Ministranten und wünschen ihnen viel Freude, Gemeinschaft und Gottes Segen auf ihrem Weg im Ministrantendienst in Weismain.


