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Burgkunstadter Pfarrfahrt 2026: Ins wunderschöne Elsass und die Vogesen

Die Reisegruppe vor den Flaggen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union
Datum:
Veröffentlicht: 17.10.26
Von:
Elias Popp
Der Isenheimer Altar im Unterlinden-Museum in Colmar

Kaiserwetter mit blauem Himmel und spätsommerlichen Temperaturen war der Reisegruppe der Katholischen Pfarrei Burgkunstadt auf ihrer Pfarrfahrt ins Elsass und die Vogesen beschert. Dies trug natürlich zu der allseits besten Stimmung der fünf Reisetage bei.

Pfarrer Birkel ließ es sich nicht nehmen, der Gruppe vor der Abfahrt den Reisesegen zu spenden. In der Autobahnkirche in Geiselwind feierte man eine kurze Andacht. Bevor das Hotel an der französischen Grenze in Offenburg bezogen wurde, machte die Reisegruppe Halt in Speyer. Hier wurde das Grabmal von Helmut Kohl, dem Kanzler der Einheit, besucht. Dann stand der Besuch des Kaiserdomes aus der Mitte des 11. Jahrhunderts auf dem Programm. Tags drauf wurde die Stadt Straßburg angefahren und am Vormittag das Europäische Parlament besucht. Hier beeindruckte der Plenarsaal mit 720 Sitzen aus 27 Ländern der Union. Am Nachmittag erkundeten die Reiseteilnehmer das Münster aus Bundsandstein mit seinem 142 Meter hohen Nordturm und der astronomischen Uhr im Innenraum des Bauwerks. Eine Bootsfahrt auf der Ill führte zu vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt und Schleusen glichen den Wasserstand des Flusses aus.

Am nächsten Tag stand eine Vogesenrundfahrt auf dem Programm. Ein erster Stopp an der Gedenkstätte Hartmannsweiler Kopf erinnerte an die Grauen des Ersten Weltkrieges. Enge Kurven und Kehren führten dann auf den höchsten Berg der Vogesen, dem Grand Ballon. Ein Teil der Reisegruppe ließ es sich nicht nehmen und stieg bis zum Gipfel auf 1.424 Meter mit Radarstation und Denkmal hoch und konnte eine herrliche Fernsicht genießen. Im Münstertal besuchte die Reisegruppe dann eine Schaukäserei. Das Sahnehäubchen dieses Tages war jedoch der Besuch des Geburtsorts des Nobelpreisträgers Albert Schweitzer, das Städtchen Kaysersberg mit seinen vielen Fachwerkhäusern und dem bunten Blumenschmuck.

Am vorletzten Tag stand eine Fahrt entlang der Elsässer Weinstraße an mit dem Besuch von Egesheim und Colmar. Hier führte eine Fahrt mit dem grünen Bähnchen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Besuch des Unterlindenmuseums mit dem Isenheimer Altar rundete diesen Tag ab. Auf der Heimfahrt wurde das Barockschloss in Ludwigsburg besucht. Krönender Abschluss war der Besuch des Barockgartens mit der weltgrößten Kürbisausstellung.

Kürbisausstellung im Barockgarten des Residenzschlosses in Ludwigsburg zum Thema 'Spiele'